Mit seiner Regierungserklärung hat NRW-Ministerpräsident eines der Versäumnisse aller NRW-Landesregierungen offen eingestanden. Mit großen Klassen soll es langsam zu Ende gehen. Spätestens ab 2015.
Nach Ansicht der REP-Landesvorsitzenden Uschi Winkelsett ist es für Eltern nicht nachvollziehbar, warum kleinere Klassen nicht schon ab dem nächsten Schuljahr angestrebt werden.
Winkelsett: „Schülerinnen und Schüler sind immer die Leidtragenden, wenn die Bildungspolitik versagt. Bei jedem Jahrgang gibt es Hochbegabte, Normalbegabte und weniger Begabte. Mit der Reformwut der letzten 3 Jahrzehnte wollte man zwar den weniger Begabten was Gutes zukommen lassen und hat das Bildungsniveau immer mehr nach unten angepasst. Mit verheerenden Auswirkungen. Schulabgänger müssen sich im Berufsalltag wie die letzten Deppen vorkommen, weil die einfachsten Dinge nicht so vermittelt wurden, dass ein guter Start ins Berufsleben möglich ist. Unsere Vorstellungen sind so einfach wie auch erfolgversprechend: den Reformwust ausmisten, zurück zu einem Bildungssystem, das Schülerinnen und Schüler fordert, aber nicht überfordert. Hierzu zählen unter anderem neben kleinen Klassen auch eine Quote beim Ausländeranteil. Denn je mehr Ausländer in einer Klasse, umso problematischer der Unterricht.“
Nach Ansicht der Republikaner ist das Beherrschen der deutschen Sprache Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht. Alle Schülerinnen und Schüler, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sind in gesonderten Klassen zu unterrichten und zu fördern.
Winkelsett weiter: „Weiter ist es ein Schritt in die richtige Richtung, dass die NRW-Zukunftskommission offen auch das Thema „Kopftuchverbot an Schulen“ anspricht. Allerdings fehlt es Rüttgers noch am nötigen Mut, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und ein solches im Landtag beschließen zu lassen. Nur so haben Schülerinnen die Möglichkeit, unbelastet heranzuwachsen. Das Kopftuch ist Symbol für die Unterdrückung der Frau. Es spricht schon für sich, das grüne Emanzen dies nicht erkennen. Wir Republikaner machen uns stark, damit auch Claudia Roth und Renate Künast in Zukunft unverschleiert den Bürgerinnen und Bürgern ihre Weisheiten und ihren Stuss verzapfen können.“
V.i.S.d.P. Die Republikaner, Landesgeschäftsstelle NRW
Pressemitteilung Nr. 301 vom 26.01.2010